Die Kriminalle Stille...
Im Schatten der Stadt...
Bald fand er seinen Platz – nicht in Büros oder Fabriken, sondern in den dunklen Ecken der Stadt, wo Regeln anders geschrieben wurden und Loyalität ihren Preis hatte. Es dauerte nicht lange, bis er einer Gang beitrat, die ihm Schutz und schnelle Geldmöglichkeiten versprach. Sie waren wie eine Familie, zumindest nach außen hin. Die Jungs aus der Nachbarschaft, die ihn in ihre Reihen aufnahmen, gaben ihm das Gefühl, dazugehört zu haben. Doch je länger er dabei war, desto mehr fühlte er sich unwohl.
Die ständigen Konflikte, die Drohungen, der Blick hinter dem Rücken – er begann zu merken, dass diese "Familie" nichts anderes war als ein Netzwerk aus Misstrauen und Gewalt. Jeder war nur an sich selbst interessiert, Loyalität war nur ein leeres Wort. Der ständige Druck, immer mehr zu tun, immer tiefer in dunkle Geschäfte verstrickt zu werden, ließ ihn immer häufiger an sich selbst zweifeln.
Er wusste, dass er sich irgendwann entscheiden musste und weitermachen muss oder raus. Aber der Weg nach draußen war genauso gefährlich wie der Weg, den er gerade ging.
Flucht vor der Dunkelheit...
Er packte eines Nachts seine Sachen und verschwand, entschlossen, der Gang und ihrem Leben hinter sich zu lassen. Es war kein einfacher Schritt – die Straßen, die er kannte, die Gesichter, die ihn prägten, all das ließ er zurück. Die Jungs aus der Gang hatten ihm einiges geboten – Schutz, Macht, Respekt. Doch mit jedem Tag fühlte er sich mehr gefangen. Der ständige Druck, immer weiter in den dunklen Kreisen abzutauchen, zermürbte ihn. In einer Nacht, als der letzte Streit eskalierte, entschied er sich, dass es genug war und ist nach Los Santos geflohen...